Es gibt nach wie vor verschiedene Steckertypen in Europa, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften haben. Manche eigenen sich sowohl für schnelles, als auch normales Laden, andere wiederum lediglich für eine der beiden Varianten. Wir geben einen knappen Überblick und vergleichen den CSS- mit dem Typ 2 Stecker.

Steckertypen, Eigenschaften und Verbreitung 

 

Typ 2-Stecker und CCS-Stecker wo ist der Unterschied?

Das CCS-System (auch Combo 2 Stecker) ist sowohl in Nordamerika, als auch in Europa das am meisten verbreitete Steckersystem für Gleichstrom. Der CCS-Stecker ist eine um zwei Pole erweiterte Variante des Typ-1- & Typ-2-Systems und benötigt deshalb fahrzeugseitig nur eine anstatt zwei Buchsen.

Über diesen einen Anschluss kann dadurch sowohl Gleich-, als auch Wechselstrom geladen werden. Damit wird der CCS-Stecker quasi zum Allzwecklader in ganz Europa. Das Combined Charging System (CSS) kann theoretisch eine Ladeleistung von bis zu 350 kW schaffen. Allerdings sind die Werte in der Praxis meist darunter.

Welche Stecker setzen sich durch?

Mittlerweile zeigt sich eine klare Tendenz, welche Steckertypen sich an europäischen Ladestationen und Elektroautos durchsetzen. Namhafte Hersteller, wie BMW, Ford oder auch der Volkswagen-Konzern mit Audi und Porsche arbeiten intensiv am Auf- und Ausbau des Schnellladenetzes in Deutschland. Für diese Stationen verwenden sie ausschließlich CCS-Stecker, wodurch sich dieses Steckersystem noch stärker etabliert.
Durch den verstärkten Ausbau der CCS-Schnellladestationen durch die Automobilhersteller leidet daher hauptsächlich der Ausbau des CHAdeMO-Systems in Deutschland. Auch Tesla stattet sein Model 3 in Europa mit dem CCS-System aus. Für die bestehenden Modelle S und X bietet der amerikanische Hersteller CCS-Adapter an. Damit können Tesla-FahrerInnen auch an Ladesäulen anderer Netzanbieter laden. Zumindest für Europa ist damit klar, dass sich in Sachen Schnelladestationen der CCS-Stecker durchsetzt.

Aktuelle Beiträge

Laden von elektrischen Dienstwagen zuhause

Elektrische Dienstwagen sind aufgrund der vielen Förderungen, Zuschüsse und Steuererleichterungen sowie der niedrigen Emissionen sehr beliebt. Jedes dritte Elektroauto…

Mehr

Ladeinfrastruktur im Full Service – der einfache Einstieg in die eMobility

Elektroautos werden immer stärker nachgefragt – die eMobility setzt sich durch. Mit der steigenden Zahl an Elektroautos braucht es aber…

Mehr

Case Study Griesson – de Beukelaer

An seinem Standort in Polch hat der Süß- und Salzgebäck Hersteller Griesson - de Beukelaer (GdB) sechs Ladesäulen mit je…

Mehr

eMobility für MitarbeiterInnen – Welche Ladelösung ist die Richtige?

Mit der steigenden Zahl an Elektroautos wird auch die Nachfrage nach Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz größer. Viele Unternehmen wollen ihre MitarbeiterInnen…

Mehr

eMobility in der WoWi: Neue Förderung privater Ladestationen an Wohngebäuden

Ab sofort fördert der Bund intelligente Ladestationen in der Wohnungswirtschaft und damit den Aufbau privater Ladeinfrastruktur. Das Wichtigste zusammengefasst: Förderung…

Mehr

Abrechnung von elektrischen Dienstfahrzeugen

Wollen wir langfristig Elektromobilität in unseren Alltag integrieren, muss eine flächendeckende Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Einige Arbeitgeber haben diese Tatsache bereits…

Mehr
Öffentliches Laden Header

Worauf ist beim öffentlichen Laden zu achten?

Zum Restaurant, zum Einkaufen, zum Arzt –  mit dem Elektroauto ist man viel unterwegs. Inzwischen ist die öffentliche Ladeinfrastruktur vor…

Mehr
Steuervorteile von Elektroautos

Steuervorteile von Elektroautos

Elektroautos sind ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele. Dafür fördern Bund und Länder nicht nur den Kauf von Elektroautos,…

Mehr
Teilen einer Ladestation Header

Eine Ladestation – mehrere NutzerInnen

Sharing ist Caring wie es so schön heißt – deshalb besteht die Möglichkeit, mehrere Elektroautos an einer Ladesäule zu laden. Sowohl…

Mehr