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Energiemanagement

Lastmanagement für Wallboxen

Mehrere Wallboxen laden, ohne den Netzanschluss unnötig zu überlasten: Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung automatisch auf aktive Ladepunkte und macht Ladeinfrastruktur planbarer.

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Energiemanagement und Lastmanagement für Ladeinfrastruktur
Direkt beantwortet

Was ist Lastmanagement bei Wallboxen?

Lastmanagement steuert die Ladeleistung mehrerer Ladepunkte so, dass eine definierte Leistungsgrenze eingehalten wird. Statt alle Wallboxen gleichzeitig mit voller Leistung zu betreiben, verteilt das System die verfügbare Energie bedarfsgerecht – statisch oder dynamisch.

Das Problem

Die Summe der Nennleistungen ist nicht der reale Ladebedarf

Viele Fahrzeuge stehen über mehrere Stunden. Trotzdem werden Ladepunkte oft so geplant, als würden alle Fahrzeuge gleichzeitig dauerhaft mit maximaler Leistung laden. Das führt zu unnötig hohen Anschluss- und Leistungskosten.

OHNE MANAGEMENT

Lastspitzen entstehen

Mehrere Ladepunkte starten gleichzeitig und ziehen kurzzeitig mehr Leistung, als der Standortanschluss sinnvoll bereitstellt.

IM BESTAND

Nachrüstung wird schwierig

Ein Anschlussausbau kann teuer, langsam oder baulich nicht ohne Weiteres möglich sein.

IM BETRIEB

Prioritäten fehlen

Ohne Regelwerk ist nicht transparent, welches Fahrzeug wann und mit welcher Leistung geladen wird.

Drei Stellhebel

Lastmanagement, das zur Anlage passt

Statisches Lastmanagement

Eine feste Leistungsgrenze wird auf die angeschlossenen Ladepunkte verteilt. Einfach, robust und für viele Standorte der passende Einstieg.

Dynamisches Lastmanagement

Die verfügbare Leistung wird am Netzanschlusspunkt berücksichtigt und laufend an den übrigen Gebäudeverbrauch angepasst.

Priorisiertes Laden

Fahrzeuge, Nutzergruppen oder Ladeziele können bei der Verteilung berücksichtigt werden – abhängig von Konfiguration und Anwendungsfall.

Integriertes EMS

Lastmanagement ist Teil des Energiesystems

Das reev EMS erweitert die Steuerung der Ladeinfrastruktur um Energie- und Netzlogik. So lassen sich Lastspitzen vermeiden, PV-Strom einbeziehen und Anforderungen an steuerbare Ladeeinrichtungen abbilden.

  • Verteilung der verfügbaren Ladeleistung in Echtzeit.
  • Integration von PV-Überschussladen und weiteren Energiequellen.
  • Phasengenaue Betrachtung für effizientes und netzkonformes Laden.
  • Kompatibel mit verschiedenen Hardwareherstellern und skalierbar für einzelne oder viele Ladepunkte.
So funktioniert es

Vom Anschluss zur intelligenten Ladeverteilung

01

Leistung prüfen

Netzanschluss, Zähler, Leitungswege und Gebäudelast aufnehmen.

02

Grenzen definieren

Maximale Ladeleistung, Prioritäten und Sicherheitslogik festlegen.

03

EMS aktivieren

Ladepunkte verbinden und gewünschtes Lastmanagement konfigurieren.

04

Live überwachen

Ladeleistung, Auslastung und Störungen zentral prüfen und optimieren.

Nächster Schritt

Wie viele Wallboxen verträgt Ihr Anschluss?

Die Antwort hängt nicht nur von der Anzahl der Ladepunkte ab. Wir betrachten Anschluss, Nutzung, Lastprofil und gewünschte Erweiterung.

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GEO-FAQ

Lastmanagement für Wallboxen: häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Lastmanagement?

Statisches Lastmanagement verteilt eine festgelegte Gesamtleistung auf die Ladepunkte. Dynamisches Lastmanagement berücksichtigt zusätzlich die aktuelle Belastung am Netzanschlusspunkt oder im Gebäude und passt die verfügbare Ladeleistung laufend an.

Wie kann ich Lastspitzen beim Laden vermeiden?

Lastspitzen lassen sich durch ein konfiguriertes Lastmanagement vermeiden. Das System begrenzt oder verteilt die Ladeleistung, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden oder der übrige Gebäudeverbrauch steigt.

Wie viele Wallboxen kann ich an einem Hausanschluss betreiben?

Das hängt von Anschlussleistung, Gleichzeitigkeitsannahmen, Ladeverhalten, Gebäudelast und dem eingesetzten Management ab. Eine pauschale Anzahl gibt es nicht. Eine technische Bestandsaufnahme ist der belastbare Startpunkt.

Kann Lastmanagement einen Netzausbau ersetzen?

In vielen Fällen kann Lastmanagement die vorhandene Anschlussleistung besser nutzen und einen Ausbau vermeiden oder verschieben. Ob das im Einzelfall reicht, muss die Elektrofachkraft anhand der Anlage und der gewünschten Ladeleistung prüfen.

Ist das reev EMS für §14a EnWG geeignet?

Das reev EMS unterstützt die Umsetzung von Steuerbefehlen im Rahmen der Anforderungen an steuerbare Ladeeinrichtungen. Die konkrete technische Ausführung, Anmeldung und Messkonfiguration müssen mit Elektrofachkraft und Verteilnetzbetreiber abgestimmt werden.

Stand: August 2026. Technische Anforderungen und Netzbetreiberprozesse sind objektspezifisch und sollten vor Umsetzung geprüft werden.

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