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Eduards ganze Geschichte

Eine Vision, die zählt

Vom ersten Prototyp mit einem Partnerunternehmen bis zum Team, das heute halböffentliche Ladeinfrastruktur neu denkt – das ist die Geschichte von reev-Gründer Eduard Schlutius, in seinen eigenen Worten.

„Ich stehe jeden Morgen auf, weil das, was wir bauen, wirklich zählt für unsere politische Unabhängigkeit, unseren Planeten und die Wettbewerbsfähigkeit Europas.“ 

Wie aus einer Frage reev wurde

Eduard hatte nie geplant, ein Unternehmen zu gründen. Mit 22 Jahren faszinierte ihn das Potenzial erneuerbarer Energien: nicht die Erzeugung allein, sondern die Frage, wie sich Strom intelligent steuern lässt und was das für das Stromnetz bedeutet. Erneuerbare verändern das Netz grundlegend. Der echte Vorteil entsteht aber erst, wenn Strom smarter gesteuert wird. Genau dort setzte seine Frage an: „Was, wenn wir das ändern könnten?” Aus ihr wurde reev.

Wie kam es dazu, dass aus einer Idee reev wurde?

Schon während meines Studiums faszinierte mich der Wandel in der Energiewirtschaft und die Frage, wie man elektrotechnische Geräte so einfach managbar macht, dass sie im Einklang mit dem Energiesystem arbeiten: ein Elektroauto, eine stationäre Batterie, eine Ladestation, eine PV Anlage.
Mir war klar, dass der Aufstieg von Elektroautos und vor allem von Lademöglichkeiten in Unternehmen nur gelingt, wenn wir dieses komplexe Thema so einfach gestalten, dass jedes Unternehmen es gelöst bekommt.
Erst dann wird es massentauglich. Genau darin sehen wir bis heute unsere Aufgabe.
Wir haben erste Prototypen gebaut und sehr schnell zahlende Kunden gewonnen. Damit wussten wir zwei Dinge: Es gibt Nachfrage, und es gibt Zahlungsbereitschaft.
Vergleichbares gab es kaum, wir konnten uns nichts abschauen. Also hieß es bauen, ausprobieren, beweisen, immer wieder. Gelernt haben wir dabei mehr als in jedem Businessplan.
Alles fing klein an: pure Neugier, ein paar Menschen und der Glaube, dass Energie anders funktionieren kann.

Eduard, Gründer & CEO von reev

reev begann als SaaS Unternehmen mit Software für Ladepunkte, denn hier treffen Energie und Mobilität aufeinander. Ladepunkte waren der Türöffner ins Gebäude, mit Fokus auf den halböffentlichen Bereich, wo Fahrzeuge länger parken und sich das Laden am intelligentesten ins Energiesystem einbinden lässt.
Heute ist reev nicht nur die größte Managementplattform für Ladepunkte im halböffentlichen Bereich, sondern zugleich der am schnellsten wachsende Anbieter für Energiemanagement in Unternehmen in Deutschland.

Was treibt dich heute an?

Was mich antreibt, ist echte Wirkung. Wir arbeiten nicht an einem theoretischen Problem, wir sind in der Praxis: jeden Tag riesige Mengen an Daten und daran direkt sichtbar, wie Menschen und Unternehmen Energie nutzen.
Der Hebel ist dabei größer als unser Produkt. Jedes Mal, wenn irgendwo auf der Welt ein Politiker verrückt spielt, denke ich mir: Jetzt erst recht. Unabhängig werden, Energie in Europa günstig machen und dabei mit guter Technologie den Klimawandel stoppen.Und zu sehen, wie unser Team Ideen herausfordert, sich einsetzt und Erfolge gemeinsam feiert, das ist der Teil, der mich stolz macht.

Eduard, Gründer & CEO von reev

Gibt es einen Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Es gibt nie den einen großen Moment. Es sind die vielen kleinen, die einen anspornen: wenn das Team die Extrameile geht und ein Problem löst, das wenige Wochen zuvor noch unmöglich schien. Energieversorgung und Mobilität sind zwei der größten Herausforderungen unserer Zeit, und wir stehen mitten in diesem Spannungsfeld.
Wir müssen alles hinterfragen und vieles neu erfinden. Das ist oft anstrengend. Aber ein Team zu haben, mit dem genau das möglich ist, empfinde ich als wahnsinnig bereichernd.

Eduard, Gründer & CEO von reev

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