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Case Study – TRUMPF

Case Study – TRUMPF

Anfang des Jahres 2019 eröffnete das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF im firmeneigenen Parkhaus eine der größten Elektrotankstellen Deutschlands. Fast 90 Ladeanschlüsse stehen MitarbeiterInnen, KundInnen und Gästen zur Verfügung. Die Ladeinfrastruktur wurde perfekt auf die vorliegenden Bedingungen abgestimmt und zukunftsorientiert gestaltet. Die knapp 90 Ladepunkte sind aber erst der Anfang. TRUMPF kann seine Elektrotankstelle bei Bedarf auf bis zu 400 Ladepunkte ausbauen und plant bereits weitere Schritte in Richtung Elektromobilität. Damit zeigt TRUMPF, wie man als Unternehmen die elektrische Fortbewegung voranbringen und für sich nutzbar machen kann.

Wegbereiter der E-Mobilität

Anfang des Jahres 2019 eröffnete das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF im firmeneigenen Parkhaus eine der größten Elektrotankstellen Deutschlands. Fast 90 Ladeanschlüsse stehen MitarbeiterInnen, KundInnen und Gästen zur Verfügung. Die Ladeinfrastruktur wurde perfekt auf die vorliegenden Bedingungen abgestimmt und zukunftsorientiert gestaltet. Die knapp 90 Ladepunkte sind aber erst der Anfang. TRUMPF kann seine Elektrotankstelle bei Bedarf auf bis zu 400 Ladepunkte ausbauen und plant bereits weitere Schritte in Richtung Elektromobilität. Damit zeigt TRUMPF, wie man als Unternehmen die elektrische Fortbewegung voranbringen und für sich nutzbar machen kann.

Über TRUMPF
TRUMPF ist nicht nur Ausrüster und Nutzer, sondern auch Weichensteller in Sachen Elektromobilität.

TRUMPF gehört zu den global führenden Unternehmen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und Elektronik für industrielle Anwendungen. Die 1923 gegründete mechanische Werkstätte hat sich bis heute zu einem familiengeführten Hochtechnologieunternehmen mit rund 14.500 MitarbeiterInnen entwickelt. 70 Tochtergesellschaften sowie diverse Vertriebs- und Produktionsstandorte verteilen sich über die ganze Welt. Als Technologie- und Marktführer für industrielle Laser, z.B. zur Herstellung von Batterien, setzt man auf Zukunftsthemen. Zwar ist das Unternehmen technologieoffen aufgestellt. TRUMPF ist aber der Wegbereiter für Elektromobilität und nimmt sowohl mit seinen Produkten, als auch durch die eigene Nachhaltigkeitsabteilung eine Vorreiterstellung gegenüber anderen Unternehmen ein.

Zahlen, Daten, Fakten

Seit Februar 2019 inspiriert eine der größten Elektrotankstellen Deutschlands zum Umstieg auf Elektromobilität.

An seinem Firmenstammsitz in Ditzingen hat das Unternehmen im Februar 2019 eine der größten Elektrotrankstellen Deutschlands eröffnet. Im firmeneigenen Parkhaus können MitarbeiterInnen ihre Privatfahrzeuge, Poolfahrzeuge und Dienstwagen laden. Aber auch KundInnen und Gästen ist es möglich, ihre Elektroautos mit Strom zu versorgen. Auf einer eigenen Etage stehen über 45 Single und Twin Wallboxen mit insgesamt 86 Ladeanschlüssen bereit. Bei einem zur Verfügung stehendem Stromanschluss von 1.200A kann jede Wallbox problemlos mit bis zu 22 kW versorgt werden.

„Die Anzahl an privaten Elektroauto-Fahrern bei TRUMPF steigt. Wir möchten den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihr Auto bequem während der Arbeitszeit zu laden.“
Jürgen Schäfer
Leiter der Bauvorhaben bei TRUMPF

Motivation

TRUMPF stellt sich dem Wandel und gestaltet die Mobilität von morgen mit.

Elektrofahrzeuge gehören schon lange zur Firmenflotte und seit Neustem stehen für Transporte innerhalb des Firmengeländes zusätzlich StreetScooter bereit. Mit den firmeneigenen Ladestationen macht TRUMPF jetzt Nägel mit Köpfen und ermutigt so auch seine MitarbeiterInnen dazu, auf Elektromobilität umzusteigen.

Immer mehr MitarbeiterInnen sind auf eine unkomplizierte Stromversorgung für ihre Fahrzeuge angewiesen und die Nachfrage im Unternehmen zu laden, wächst. TRUMPF geht den kommenden Herausforderungen entgegen und trifft frühzeitig Vorkehrungen für den Wandel der Fortbewegung. Für künftige Entwicklungen ist TRUMPF damit bestmöglich abgesichert.

„Die Kapazität ist bis auf insgesamt 400 Ladepunkte ausgelegt. Damit können mittelfristig über 15 Prozent unserer Parkplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.“
Jürgen Schäfer
Leiter der Bauvorhaben bei TRUMPF

Umsetzung

Stets mit der Zukunft im Blick bewältigt TRUMPF das riesige Bauvorhaben.

Der Anstoß für die firmeneigenen Ladestationen kam aus der Nachhaltigkeitsabteilung von TRUMPF. Das Thema Elektromobilität erfährt immer mehr Präsenz und gewinnt an Wichtigkeit. MitarbeiterInnen hatten intern verstärkt darauf plädiert, ihre Fahrzeuge vor Ort laden zu können. Auch ein Teil des Unternehmensfuhrparks war zu diesem Zeitpunkt bereits elektrifiziert, wodurch innerhalb des Firmengeländes und zwischen den Standorten Elektromobilität bereits live erlebt werden konnte. Für Konzeption, Umsetzung und Betrieb des Ladesystems wurde reev hinzugezogen. Da das Parkhaus neu gebaut wurde, konnte die Elektrotankstelle optimal in die Planung integriert werden.

Die Ladeinfrastruktur wurde vorrausschauend konzipiert und so angelegt, dass die vorhandenen 86 Ladeanschlüsse auf eine Anzahl von bis zu 400 Ladepunkte ausgebaut werden können. Das würde rund 15% aller insgesamt vorhandener Parkplätze umfassen. Um die Ladestationen auch bei Nutzerzuwachs künftig mit ausreichend Strom versorgen zu können, wurde ein Trafo mit 5 MW verbaut. Diese Dimensionierung geht zwar weit über die Anforderungen der aktuellen Infrastrukturgröße und Auslastung hinaus, zeigt aber wie ernst TRUMPF den Aufschwung der eMobility in den nächsten Jahren nimmt und welche Bedeutung dieser zugeschrieben wird.

Der Zugang zur Parkhausetage mit den Ladepunkten wird durch eine Schranke geregelt und per Kamera, durch e-Kennzeichen-Erkennung ermöglicht. So wird sichergestellt, dass tatsächlich nur Elektroautos auf den vorgesehenen Parkplätzen stehen. Zum Starten des Ladevorgangs nutzen die Angestellten ihren internen Mitarbeiterausweis. Diesen für das Laden freizugegeben, bringt zwei Vorteile mit sich. Zum einen konnte auf die Einrichtung eines neuen Zugangssystems und die Ausgabe eines zweiten Ausweises verzichtet werden. Zum anderen wird reev durch die Mitarbeiterkennung ermöglicht, die Ladevorgänge entsprechenden Buchungskonten intelligent zuzuordnen und bei kostenpflichtigen Mitarbeiterfahrzeugen den automatisierten Abrechnungsvorgang zu starten. 

Obwohl Unternehmen ihren MitarbeiterInnen noch bis Ende 2020 das Laden kostenfrei und steuerbefreit zur Verfügung stellen dürfen, hat sich TRUMPF dazu entschieden, seine MitarbeiterInnen von Anfang an selbst zu einem geringen Preis für das Stromtanken aufkommen zu lassen. Davon profitieren diese trotzdem, da die Hardwareanschaffungskosten und Stromtarife für das Laden bei TRUMPF im Verhältnis immer noch weitaus günstiger sind, als die Anschaffung und Installation einer Wallbox zu Hause. Da bei den Ladestationen in diesem Fall auf Eichrechtskonformität zu achten ist, mussten hierfür allerdings leicht höhere Anschaffungskosten in Kauf genommen werden.

Betrieb

TRUMPF kann sich entspannen – denn alle komplizierten Vorgänge geschehen im Hintergrund.

Inzwischen ist der Betrieb des Parkhauses in vollem Gange. Da reev sich um alle Abrechnungsmodalitäten sowie Wartung und Service kümmert, entsteht TRUMPF keine zusätzliche Arbeit durch die neue Elektrotankstelle. Über die intelligente Software von reev kann TRUMPF bei Interesse Ladevorgänge nachverfolgen, sein Lade- und Lastmanagement im Auge behalten, die Auslastung der Ladestationen überprüfen und auf viele weitere Funktionen zugreifen. Dabei werden sämtliche Aspekte des Datenschutzes berücksichtigt. Die komplette Abrechnung läuft im Hintergrund und erfolgt automatisiert. Mitarbeiterabrechnungen werden monatlich per Kreditkarte abgewickelt, Pool- und Dienstwagen über Buchungskonten. Gäste können auf Roaming zurückgreifen und KundInnen steht Ad Hoc-Laden mit unmittelbarer Abrechnung ebenfalls per Kreditkarte zur Verfügung.

„Der Ansatz von reev, eine auf Unternehmen maßgeschneiderte Gesamtlösung anzubieten, kam uns sehr entgegen. Die automatisierte Abrechnung und anschließende Buchung auf Gesellschaften und Kostenstellen wäre händisch nicht zu stemmen.“
Tim Veith
Nachhaltigkeitsmanager bei TRUMPF

Da reev die komplette Rechnungsstellung und Buchung übernimmt, entfällt diese für TRUMPF – potentiell für über 10.000 NutzerInnen – und spart dem Unternehmen damit wertvolle Accounting-Ressourcen. Am Ende des Monats bekommt TRUMPF eine buchungskontengenaue Auflistung aller Einnahmen. MitarbeiterInnen erhalten eine individuelle Abrechnung. Für TRUMPF läuft die Elektrotankstelle wie von selbst, es bleibt höchstens ein prüfender Blick in die Buchhaltung.

Ausblick

Endlich ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen, da arbeitet TRUMPF schon an der Umsetzung seiner nächsten Vision.

Der Erfolg des Projektes am Standort in Ditzingen ist die volle Bestätigung für TRUMPFs Einsatz. So haben sich seit der Eröffnung, innerhalb weniger Monate, viele neue NutzerInnen für das Angebot begeistern lassen und für das Laden registriert. In Ditzin gen ist TRUMPF als gutes Beispiel voran gegangen – nicht nur für die vielen weiteren Standorte von TRUMPF, sondern auch für andere Unternehmen. Der Baulärm der Elektrotankstelle ist kaum verklungen, schon arbeitet TRUMPF an seinem nächsten Projekt. Das Unternehmen zeigt jetzt auch Initiative in Sachen elektrisches Carsharing. Durch die Errichtung eines eCar to go Stands vor Ort sollen bald auch MitarbeiterInnen, die noch keine Elektroautos fahren, in den Genuss der eMobility kommen. Neben Testfahrten lässt sich so auch die stark frequentierte Strecke zwischen Ditzingen und dem Flughafen Stuttgart unkompliziert und nachhaltig abdecken. reev ist bei der Maßnahme wieder mit an Bordund entwickelt extra für TRUMPF das Payment-Modul des neuen CarsharingSystems.

Über reev

reev ermöglicht mit seinen flexiblen Produkten & Dienstleistungen für jeden Anwendungsfall einen einfachen Einstieg in die eMobility.

reev ist Experte für intelligente, vernetzte Ladelösungen. Das Münchner Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, jedem die Möglichkeit zu geben, die Zukunft der Elektromobilität selbst zu gestalten und aktiv zum Mobilitätswandel beizutragen.

Dafür hat reev eine einfache, transparente und vollautomatisierte Ladeplattform für Verwaltung und Steuerung von Ladeinfrastruktur für Elektroautos entwickelt. Die nutzerfreundliche Softwarelösung ist individuell konzipierbar und so für jeden Anwendungsfall geeignet. Die Software ist als Bundle (eine Kombination aus Hardware und Software), als Full Service (inkl. Beratung, Planung, Umsetzung, Wartung & Support) oder alleinstehend erhältlich.

Hier befindet sich die ganze TRUMPF Case Study auch als PDF

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