Elektrische Dienstwagen sind aufgrund der vielen Förderungen, Zuschüsse und Steuererleichterungen sowie der niedrigen Emissionen sehr beliebt. Jedes dritte Elektroauto ist ein Firmenfahrzeug. Um die Einsatzbereitschaft der elektrischen Flotte sicherzustellen, bieten viele Unternehmen eigene Lademöglichkeiten im Betrieb an. Aber auch berufliche Ladestationen bei den MitarbeiterInnen zuhause sind eine Überlegung wert und bieten viele Vorteile.

Wie kann der elektrische Dienstwagen zuhause geladen werden?

Den elektrischen Dienstwagen an einer Haushaltssteckdose zu laden, ist nicht ratsam. Das dauert zum einen sehr lange und birgt außerdem hohe sicherheitstechnische Bedenken. Zudem kann der Stromverbrauch der Ladevorgänge nicht mehr nachverfolgt werden, was die Rückerstattung der Kosten beim Arbeitgeber nicht möglich macht.

Eine geeignete Lösung ist es, eine intelligente Ladestation mit integrierter Software bei den DienstwagenfahrerInnen zuhause zu installieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: es kann sicher und schnell geladen werden und die Software ermöglicht es, dass Ladevorgänge und dadurch entstandene Stromkosten kilowattstundengenau aufgezeichnet, beim Arbeitgeber eingereicht und anschließend erstattet werden können. Außerdem sind MitarbeiterInnen maximal flexibel und nicht mehr von den Lademöglichkeiten am Firmenstandort abhängig.

Wie können die Ladevorgänge zurückerstattet werden?

Ohne eine intelligente Ladestation, ist die Erstattung der privat getragenen Stromkosten schwierig. Denn an Ladestationen ohne Software muss der Stromverbrauch manuell durch die FahrerInnen abgelesen werden. Das erzeugt Aufwand und birgt Fehlerquellen. Die intelligenten Stationen hingegen ermöglichen die interne Abrechnung beim Arbeitgeber. Stromverbrauch und dessen Kosten können am Ende des Monats per Beleg beim Unternehmen eingereicht werden. Das gibt Sicherheit und Transparenz – für MitarbeiterInnen und Arbeitgeber gleichermaßen.

Wer übernimmt die Kosten der Ladestation für den Dienstwagen?

Grundsätzlich muss die Finanzierung individuell zwischen den DienstwagenfahrerInnen und dem Arbeitgeber abgestimmt werden. Dabei gibt es zwei Ansätze:

  1. Finanzierung durch den Arbeitgeber

Unternehmen können Ihren MitarbeiterInnen die Ladestation für die Dauer des Arbeitsverhältnisses steuerfrei überlassen. Die Kosten werden durch den Arbeitgeber getragen und die Ladestation bleibt im Besitz des Unternehmens.

Alternativ kann der Arbeitgeber die Ladestation zusätzlich zum Lohn an seine MitarbeiterInnen „verschenken“. Diese Variante wird als geldwerter Vorteil gewertet und muss mit 0,25% versteuert werden.

  1. Finanzierung durch den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin

ArbeitnehmerInnen können die Kosten für die Ladestation auch selbst übernehmen. Vorteilhaft an der Eigenfinanzierung ist, dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin die KfW Förderung in Anspruch nehmen kann. Zusätzlich hat der Arbeitgeber die Möglichkeit die Kosten für Installation und Kauf der Ladestation zu bezuschussen. Auch dies gilt als Geldwerter Vorteil und muss mit 0,25% versteuert werden. Alternativ ist eine komplette Erstattung durch den Arbeitgeber im Nachgang möglich.

 

 

KfW Förderung für private Ladeinfrastruktur an Wohngebäuden

Die neue Förderung des Bundes bezuschusst Privatpersonen mit 900 € pro Ladeanschluss. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wie kann die KfW Förderung für Dienstwagen@home genutzt werden?

MitarbeiterInnen können die Förderung für ihr Wohngebäude direkt bei der KfW beantragen.

Was wird gefördert?

Kauf, Installation und Anschluss neu installierter, intelligenter Ladestationen mit integrierter Software (Backend).

Wer kann den Zuschuss beantragen?

EigentümerInnen, MieterInnen, VermieterInnen, Wohnungseigentümer-Gemeinschaften etc.

 

Sie suchen eine geeignete Ladestation?

Das ABL + reev Bundle ist vollumfänglich mit der KfW Förderung kompatibel.

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